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»Ein dunkler Schatten habe sich über Volterra, die alte Etruskerstadt, gelegt. Der Bischof sprach von seltsamen, unerklärlichen Dingen, von dunkler Magie und Hexerei. Sie sind alle ahnungslos. Es ist nicht das erste Mal, dass das Böse an Volterras Tür klopft.«
–Inquisitor Jacques Pescatoris von Avignon
»Das ist Rom, dachte Giovanni gallig. Caput mundi? Der Traum von der Ewigen Stadt, dem Nabel der Welt, war nur noch eine schale Vision, die immer mehr verblasste. Könige und Päpste, Päpste und Gegenpäpste, Fürsten, Herzöge und Barone zerfleischten sich gegenseitig in ihrem unmoralischen Streben nach Reichtum, Macht und Ansehen. Doch was kümmerte es ihn? Er konnte es ohnehin nicht ändern. Und außerdem waren sie nicht hier, um den Niedergang Roms zu beklagen, sondern um einen Dämon aufzuspüren.«
–Giovanni Orsini, Elitegardist der päpstlichen Truppen

Referenzen

Dieser Abschnitt fasst kurz das Feedback und die Erfahrungen der Kunden zusammen.

Was Bernd E. Ochs hier vorlegt, kann man wohl am besten als historische Urban Fantasy beschreiben. Die Handlungswelt ähnelt nämlich nicht nur unserer Welt in früheren Jahrhunderten, sondern es ist das Italien des 15. Jahrhunderts. Auch reale Personen dieser Zeit spielen eine Rolle – was mir allerdings erst durch die Erwähnung im Nachwort bewusst wurde. Dass ein Jugendlicher und seine Schülerin sich beide langsam ihrer magischen Fähigkeiten bewusst werden, schreit vor den Augen der Inquisition natürlich nach Ärger. Womit wir mitten in der Handlung angekommen sind. Sie unterscheidet sich damit deutlich von dem, das der Genre-affine Leser aus moderner Urban Fantasy oder Fantasy-Abenteuern in rein fiktiven Welten gewohnt ist. Speziell das (ihr selbst unbekannte) Rätsel um Salvarina birgt Überraschungen. Das Buch kann mit seiner Andersartigkeit überzeugen, wobei mir am Ende nicht ganz klar ist, ob das wirklich das Ende ist oder doch eine Verlängerung geplant ist.

Der Autor erzählt wechselweise aus den Perspektiven unterschiedlicher Charaktere, wobei auch Abstecher in andere Zeitebenen erfolgen.

Fazit

Urban Fantasy zu Zeiten der Renaissance ist zumindest für mich etwas ganz Neues. Magie zwischen Inquisition und Aufstieg der Wissenschaft. Wer wissen möchte, wie der Fantasyguide Salvarinas erstes Abenteuer beurteilt, findet hier die vollständige Rezension auf https://fantasyguide.de/salvarina-und-das-laecheln-des-mantikor-autor-bernd-e-ochs.html

Frank W. Werneburg

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