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»Ein dunkler Schatten habe sich über Volterra, die alte Etruskerstadt, gelegt. Der Bischof sprach von seltsamen, unerklärlichen Dingen, von dunkler Magie und Hexerei. Sie sind alle ahnungslos. Es ist nicht das erste Mal, dass das Böse an Volterras Tür klopft.«
–Inquisitor Jacques Pescatoris von Avignon
»Das ist Rom, dachte Giovanni gallig. Caput mundi? Der Traum von der Ewigen Stadt, dem Nabel der Welt, war nur noch eine schale Vision, die immer mehr verblasste. Könige und Päpste, Päpste und Gegenpäpste, Fürsten, Herzöge und Barone zerfleischten sich gegenseitig in ihrem unmoralischen Streben nach Reichtum, Macht und Ansehen. Doch was kümmerte es ihn? Er konnte es ohnehin nicht ändern. Und außerdem waren sie nicht hier, um den Niedergang Roms zu beklagen, sondern um einen Dämon aufzuspüren.«
–Giovanni Orsini, Elitegardist der päpstlichen Truppen